welche app benutzt man um in bitcoin zu investieren schweiz

Bitcoin App Schweiz 2026: Welche benutzt man zum Investieren wirklich?

Viele Einsteiger fragen sich: welche app benutzt man um in bitcoin zu investieren schweiz? Die klare Antwort 2026: Für Einsteiger eignet sich Relai (ohne KYC, einfach, made in Switzerland), für Banking-Integration ist Yuh ideal (Swissquote + PostFinance, TWINT-Zahlung), und für Trader mit mehr Funktionen empfehlen sich Bitpanda oder Kraken. Diese Plattformen sind 2026 die beliebtesten Anwendungen zum Kauf von Bitcoin in der Schweiz.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir, worauf es bei der Wahl einer Bitcoin-App in der Schweiz ankommt: Gebühren in CHF, Sicherheit nach Schweizer Standards, TWINT- und Banken-Integration – und wie du Steuern korrekt angibst. Lies weiter, wenn du wissen willst, welcher Anbieter zu dir passt.

Worauf muss man bei einer Bitcoin-App in der Schweiz achten?

Bevor du eine App zum Investieren in Bitcoin nutzt, solltest du diese Kriterien prüfen – sie machen den Unterschied zwischen einer soliden Schweizer Plattform und einem teuren oder unsicheren Anbieter:

Gebühren in CHF und versteckte Kosten

Viele Apps rechnen in Euro und verlangen zusätzliche Gebühren für die Währungsumrechnung. Achte darauf, dass die Bitcoin-App Einzahlungen in Schweizer Franken (CHF) unterstützt oder zumindest transparente Wechselkurse bietet. Relai und Yuh sind hier vorbildlich – beide arbeiten nativ mit CHF, während internationale Börsen wie Binance oder Coinbase oft versteckte Spreads bei der CHF-Umrechnung haben.

Kaufgebühren von 0,5–1,5 % sind Standard. Mehr als 2 % sind zu viel. Prüfe auch Auszahlungsgebühren – manche Anbieter verlangen 10–20 CHF pro Überweisung aufs Bankkonto.

Sicherheit und Regulierung

In der Schweiz gibt es keine spezielle Krypto-Aufsicht wie die deutsche BaFin. Trotzdem solltest du auf Anbieter achten, die entweder von der FINMA (Schweizer Finanzmarktaufsicht) beaufsichtigt oder zumindest als Finanzintermediär registriert sind. Yuh zum Beispiel wird über Swissquote reguliert, Relai ist als Schweizer Firma transparent aufgestellt.

Wichtig: Sichere deine Bitcoin nach dem Kauf in einem eigenen Wallet (z. B. Hardware-Wallet wie Ledger oder Trezor). Die Regel lautet: „Not your keys, not your coins“ – wer seine Bitcoin bei der Börse lässt, riskiert im Extremfall einen Totalverlust.

Benutzerfreundlichkeit und mobile Nutzung

Eine gute App sollte einfach bedienbar sein – besonders für Einsteiger. Relai bietet das simpelste Interface (nur Bitcoin, kein Schnickschnack). Yuh ist ebenfalls sehr intuitiv, da es als Banking-App konzipiert ist. Bitpanda und Kraken bieten mehr Funktionen, sind aber auch etwas komplexer in der Bedienung.

Zahlungsmethoden: TWINT, PostÜberweisung & Co.

Schweizer nutzen gerne TWINT – und genau hier unterscheiden sich die Apps massiv. Yuh akzeptiert TWINT direkt, Relai arbeitet mit Banküberweisung (schnell und günstig), während internationale Plattformen oft nur Kreditkarte oder SEPA anbieten. Achte darauf, dass deine bevorzugte Zahlungsmethode unterstützt wird.

Laut einer Studie von Statista ist TWINT die meistgenutzte mobile Zahlungsmethode in der Schweiz – ein klarer Vorteil für Anbieter, die diese Option integrieren.

Die 3 besten Bitcoin-Apps für die Schweiz 2026 im Vergleich

Die 3 besten Bitcoin-Apps für die Schweiz 2026 im Vergleich

Diese Anwendungen haben wir getestet und als empfehlenswert für das Investieren in Bitcoin in der Schweiz eingestuft. Jede App hat Vor- und Nachteile – je nach deinen Prioritäten.

Relai – Die Swiss-Made Bitcoin-App ohne Schnickschnack

Relai ist eine Schweizer Plattform, die ausschließlich Bitcoin anbietet – keine Altcoins, kein Trading, nur Kaufen und Aufbewahren. Das Besondere: Du brauchst kein KYC (Identitätsprüfung) bis zu einem bestimmten Betrag. Das macht den Einstieg extrem einfach.

Vorteile

  • Made in Switzerland – Firma sitzt in Zürich, unterliegt Schweizer Recht.
  • Kein KYC bis 1.000 CHF pro Tag – schneller Start ohne Papierkram.
  • Bitcoin-Sparplan (regelmäßiger Kauf) einfach einrichtbar.
  • Transparente Gebühren: ca. 2,5 % pro Kauf (etwas höher, aber dafür simpel).
  • Direkte Auszahlung auf eigenes Wallet möglich.

Nachteile

  • Nur Bitcoin – keine anderen Kryptowährungen.
  • Etwas höhere Gebühren als bei großen Börsen.
  • Kein Trading oder Staking – nur Kaufen und Halten.

Für wen? Einsteiger, die einfach Bitcoin kaufen und langfristig anlegen wollen. Wer Wert auf Schweizer Qualität und Datenschutz legt, ist bei Relai goldrichtig.

Yuh – Banking-App mit Bitcoin-Integration

Yuh ist ein Joint Venture von Swissquote und PostFinance – also zwei der größten Schweizer Finanzinstitute. Die App kombiniert Banking, Aktien und Krypto in einer Oberfläche. Besonders praktisch: Du kannst direkt mit TWINT oder Bankkonto einzahlen und Bitcoin kaufen.

Vorteile

  • TWINT-Integration – sofortige Einzahlung ohne Wartezeit.
  • Reguliert über Swissquote (FINMA-Aufsicht) – höchste Sicherheit.
  • Automatischer Steuerexport – alle Transaktionen für die Steuererklärung (Vermögenssteuer) exportierbar.
  • Niedrige Gebühren: ca. 0,95 % pro Kauf.
  • Auch Aktien, ETFs und andere Kryptos handelbar.

Nachteile

  • Kein eigenes Wallet – Bitcoin bleiben auf der Plattform (Custodial).
  • KYC erforderlich (Identitätsprüfung mit Pass/ID).
  • Etwas weniger Bitcoin-fokussiert – mehr eine Allround-App.

Für wen? Schweizer, die eine All-in-One-Lösung suchen und bereits ein Bankkonto bei PostFinance oder Swissquote haben. Perfekt für alle, die TWINT nutzen und ihre Steuern sauber dokumentiert haben wollen.

Bitpanda & Kraken – Für Trader mit mehr Funktionen

Wer nicht nur Bitcoin kaufen, sondern aktiv handeln möchte, sollte sich Bitpanda (europäischer Anbieter mit CHF-Unterstützung) oder Kraken (US-Börse mit Schweizer Präsenz) ansehen. Beide bieten deutlich mehr Funktionen als Relai oder Yuh.

Vorteile

  • Große Auswahl an Kryptowährungen (100+ Coins).
  • Niedriger Spread bei großen Volumina (ab 0,1–0,5 %).
  • Trading-Funktionen: Limit-Orders, Stop-Loss, Staking.
  • Kraken: CHF-Einzahlungen möglich (direkt auf CHF/BTC-Paar handeln).

Nachteile

  • Komplexere Bedienung – nicht ideal für Einsteiger.
  • KYC zwingend erforderlich.
  • Bitpanda rechnet primär in Euro – CHF-Umrechnung mit kleinem Aufschlag.

Für wen? Erfahrene Anleger, die regelmäßig handeln, mehrere Coins kaufen oder Staking betreiben wollen. Nicht die erste Wahl für absolute Einsteiger.

Weitere Informationen zu regulierten Krypto-Anbietern in der Schweiz findest du auf der offiziellen Seite der FINMA.

Anleitung: In 3 Schritten zum ersten Bitcoin – so funktioniert es

Um in Bitcoin zu investieren, brauchst du keine technischen Vorkenntnisse. Mit diesen drei Schritten bist du in wenigen Minuten startklar:

  1. App herunterladen und Konto erstellen: Lade die App deiner Wahl (z. B. Relai, Yuh) aus dem App Store oder Google Play herunter. Registriere dich mit deiner E-Mail-Adresse. Bei Yuh ist eine KYC-Verifizierung mit Ausweis erforderlich, bei Relai nicht zwingend (bis 1.000 CHF/Tag).
  2. Geld einzahlen: Zahle Schweizer Franken (CHF) ein – per Banküberweisung, TWINT oder Kreditkarte, je nach App. Yuh bietet TWINT-Soforteinzahlung, Relai arbeitet mit klassischer Überweisung (dauert 1–2 Werktage).
  3. Bitcoin kaufen: Wähle den Betrag in CHF, den du investieren möchtest, und bestätige den Kauf. Die Bitcoin werden sofort deinem Konto gutgeschrieben. Tipp: Übertrage die Bitcoin später auf ein eigenes Hardware-Wallet (z. B. Ledger), um maximale Sicherheit zu gewährleisten.

Wichtig: Investiere nur Geld, das du langfristig nicht brauchst. Bitcoin ist volatil – Kursschwankungen von 10–20 % pro Woche sind normal. Diese Anleitung eignet sich für alle, die eine einfache App benutzen wollen, um in Bitcoin zu investieren – ohne komplizierte Technik.

Bitcoin und Steuern in der Schweiz: Was du wissen musst

Viele Schweizer fragen sich: Muss ich Bitcoin in der Steuererklärung angeben? Die Antwort lautet: Ja – Bitcoin gelten als privates Vermögen und unterliegen der Vermögenssteuer. Gewinne aus dem Verkauf sind jedoch in den meisten Fällen steuerfrei (Privatvermögen), solange du nicht als gewerbsmäßiger Händler eingestuft wirst.

Vermögenssteuer

Du musst den Wert deiner Bitcoin zum Stichtag 31. Dezember in der Steuererklärung angeben. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) veröffentlicht jedes Jahr offizielle Kurswerte für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Der Steuersatz hängt von deinem Wohnkanton ab – typischerweise 0,1–0,5 % des Vermögenswerts.

Gewinne sind meist steuerfrei

Wenn du Bitcoin kaufst und später mit Gewinn verkaufst, ist dieser Gewinn in der Regel steuerfrei – vorausgesetzt, du handelst als Privatperson und nicht gewerblich. Die ESTV prüft dabei Kriterien wie Häufigkeit der Trades, Haltedauer und Anteil am Gesamtvermögen.

Apps wie Yuh bieten einen automatischen Steuerexport – du kannst alle Transaktionen als CSV-Datei herunterladen und direkt in deine Steuererklärung übernehmen. Das spart Zeit und vermeidet Fehler.

Offizielle Informationen zu Kryptowährungen und Steuern findest du auf der Seite der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV).

Fazit: Welche app benutzt man um in bitcoin zu investieren schweiz 2026?

Die Frage „welche app benutzt man um in bitcoin zu investieren schweiz“ lässt sich nicht pauschal beantworten – es hängt von deinen Prioritäten ab. Für Einsteiger, die Wert auf Einfachheit und Datenschutz legen, ist Relai die beste Wahl. Für Schweizer, die TWINT nutzen und Banking plus Krypto kombinieren wollen, ist Yuh ideal. Trader mit mehr Erfahrung greifen zu Bitpanda oder Kraken.

Wichtig ist: Achte auf Gebühren in CHF, prüfe die Sicherheit der Plattform und vergiss nicht, deine Bitcoin in der Steuererklärung anzugeben. Mit den richtigen Tools ist das Investieren in Bitcoin in der Schweiz 2026 einfacher denn je – und sicherer, wenn du unsere Tipps befolgst.

Viel Erfolg beim Investieren!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist Bitcoin kaufen in der Schweiz legal?

Bitcoin kaufen ist in der Schweiz vollständig legal. Die Schweiz gilt als eines der krypto-freundlichsten Länder weltweit. Es gibt keine Verbote oder Einschränkungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Bitcoin. Regulierte Anbieter wie Yuh (Swissquote) und Relai arbeiten im Einklang mit Schweizer Gesetzen und sind transparent beaufsichtigt.

Welche App ist die beste für Einsteiger in der Schweiz?

Für Einsteiger ist Relai die beste Wahl, wenn Einfachheit und Datenschutz Priorität haben (kein KYC bis 1.000 CHF/Tag, nur Bitcoin). Wer hingegen Banking und Krypto kombinieren möchte und TWINT nutzt, sollte Yuh wählen. Beide Apps sind speziell für Schweizer gemacht und bieten CHF-Unterstützung ohne versteckte Gebühren.

Kann ich mit TWINT Bitcoin kaufen?

Ja, mit der App Yuh kannst du direkt per TWINT Bitcoin kaufen. Die Einzahlung erfolgt sofort, und du kannst innerhalb weniger Minuten deine erste Bitcoin-Investition tätigen. Relai unterstützt TWINT nicht direkt, arbeitet aber mit schneller Banküberweisung (1–2 Werktage). Internationale Börsen wie Binance oder Coinbase bieten TWINT in der Regel nicht an.

Muss ich Bitcoin in der Steuererklärung angeben?

Ja, Bitcoin müssen in der Schweiz als Vermögen deklariert werden. Du gibst den Wert deiner Bitcoin zum 31. Dezember in der Steuererklärung an (Vermögenssteuer). Gewinne aus dem Verkauf sind für Privatpersonen meist steuerfrei, solange du nicht als gewerblicher Händler giltst. Die ESTV veröffentlicht jedes Jahr offizielle Kurswerte für die Bewertung.

Was passiert, wenn die Börse pleite geht?

Wenn eine Börse oder App pleitegeht, sind deine Bitcoin gefährdet – es sei denn, du hast sie auf ein eigenes Wallet übertragen. Deshalb gilt die goldene Regel: „Not your keys, not your coins.“ Übertrage größere Beträge auf ein Hardware-Wallet wie Ledger oder Trezor. Yuh und Relai bieten beide die Möglichkeit, Bitcoin auszuzahlen – nutze diese Option, sobald du mehrere Tausend Franken investiert hast.

Gibt es versteckte Gebühren bei Bitcoin-Apps?

Viele internationale Apps rechnen in Euro und verlangen versteckte Spreads bei der CHF-Umrechnung. Achte auf Apps, die nativ mit Schweizer Franken arbeiten (Relai, Yuh). Prüfe immer die Gesamtkosten: Kaufgebühren, Auszahlungsgebühren, Währungsumrechnung. Transparente Anbieter zeigen alle Kosten vor dem Kauf an – wenn du erst danach siehst, was abgezogen wurde, Finger weg.

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